Das Museum

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Im Hinblick auf die 300-Jahr-Feier der ehemaligen Waldenserkolonie Neuhengstett begann die Gemeinde Althengstett im Jahr 1997 nach einem geeigneten Gebäude zu suchen. Dieses sollte sich zum Aus- und Umbau in ein Heimatmuseum eignen. Groß war die Auswahl nicht mehr. Es wurde schließlich das Gebäude in der Waldenserstraße 47 favorisiert, das ca. 1824 erbaut wurde und sich im Privatbesitz von Frau Elisabeth Wenzel befand. Am 16. März 2000 konnte der Kaufvertrag abgeschlossen werden. Seitdem befindet sich das alte Haus im Besitz der Gemeinde Althengstett.

Sie entschloss sich im Hinblick auf die anstehenden Umbauarbeiten und einer noch zu erstellenden Museumskonzeption zu einer Kooperation mit dem Heimatgeschichtsverein Neuhengstett Bourcet e. V. Im Auftrag der Gemeinde begann der Verein im Jahr 2001 in Eigenleistung mit den Umbau- und Renovierungsarbeiten.

Am 19. Mai 2007 konnte das Waldensermuseum nach fast sechs Jahren Umbauzeit feierlich eingeweiht und eröffnet werden.

Das um das Jahr 1824 erbaute Gebäude ist mit einer Grundfläche von 6,5 x 9 Metern ein sehr kleines Haus. Bedingt durch die räumliche Enge hat sich der Verein dazu entschlossen, im Erdgeschoss des Hauses eine Wohnsituation darzustellen. Es wird gezeigt, wie die Menschen in Neuhengstett wohl in der Mitte des 19. Jahrhunderts gewohnt und gelebt haben. Entsprechend karg und ärmlich wirken das Mobiliar und die wenigen Ausstellungsgegenstände in den Räumen. Im Obergeschoss werden mehrere Geräte unterschiedlicher Art u.a. ein Webstuhl gezeigt.

Seit dem 7. Juni 2009 informiert eine Multimedia-Show in sieben Abschnitten (Dauer ca. 22 Min.) über die Geschichte der Waldenser.

Das Museum ist von März bis Oktober jeweils am ersten Sonntag des Monats
in der Zeit von 14 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet.

Der Eintritt ist frei (wir freuen uns natürlich über Spenden).


Gruppenführungen sind nach Absprache auch an anderen Tagen möglich.
Gebühr: 30 Euro bis zu 15 Personen, pro weitere Person 2 Euro.

Kontakt:
Helga Beck, Telefon 0 70 51 / 9 68 61 80

Sebastian Oppelt,
eMail:
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Parkplätze befinden sich an der Rückseite des Museumsgeländes in der Hölderlinstraße.