Das Stifterehepaar Georgii
Der Waldenserstein in der Sonne
Das historische Schreiben zur Stiftung des Waldensersteins

Stiftungsgarten – Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit

Der Boden war karg. Viele Familien mussten dem ertragreicheren Ackerbau den Vorzug vor Obstbäumen geben. Der Stiftungsgarten wurde 1881 vom Besitzer des nahegelegenen Hofgutes Georgenau, Emil Wilhelm Georgii-Georgenau und seiner Frau Sophie, angelegt.
207 Obstbäume sollten die ärmere Bevölkerung Neuhengstetts versorgen.
„Der Ertrag dieses Obstgartens ist für die Ortsarmen zu verwenden“, heißt es in der Stiftungsurkunde. 

Der Sandsteinfindling (Waldenserstein) stammt aus dem Tälesbach und war von Georgii selbst ausgesucht worden. Auf den Gedenktafeln des Steins am Stiftungsgarten sind die Namen der Waldenserfamilien aufgeführt.

Wahrzeichen von Neuhengstett, mit Sitzmöglichkeit und schöner Aussicht auf den Ort. An der L179, gegenüber dem Abzweig nach Möttlingen gelegen.

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Fotos: © Kurt Habart, Martina Talmon-Gros, Archiv HGV  |  Tool: Mobirise