Über uns ...

... der Heimatgeschichtsverein

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2001

Das Vereinsleben des Bourcet e.V. stand auch im Jahr 2001 vor neuen Herausforderungen. Zum Einen galt es, ein altes Waldenserhaus, das die Gemeinde Althengstett erworben und dem Bourcet e. V. zur Nutzung überlassen hat, zu renovieren und zu restaurieren. Ziel des Vereins ist es, das unter Denkmalschutz stehende Haus zu einem kleinen Museum zu machen. Eine Konzeption wurde erstellt und an die verantwortlichen Gremien der Gemeindeverwaltung weitergeleitet. Um auch junge Menschen an den Heimatgeschichtsverein zu binden, hat man sich zur Integration der bestehenden Waldensertrachtengruppe in den Verein entschlossen, die inzwischen regen Zulauf findet und bereits in den Trachtengau Schwarzwald e. V. Aufnahme gefunden hat. Nachdem der Vorstand im Herbst 2000 die Idee hatte, aus den Waldensertälern einen Gedenkstein zu beschaffen, bereitete der 1. Vorsitzende seit Januar 2001 diese Mission durch einen regen Schriftwechsel vor. Die Zusage zu einem Treffen mit den Verantwortlichen aus Roure erhielt der Verein am 28.05.2001. Die Vorbereitungszeit war entsprechend knapp, denn bereits am 09.06.2001 wollte man sich in Roure treffen und eine Übersetzerin musste in dieser kurzen Zeit auch noch engagiert werden. Bürgermeister Bruno Lazzarini aus Roure war begeistert, als er hörte, die Neuhengstetter wollten zur Erinnerung an ihre Vorfahren einen Gedenkstein aus Roure aufstellen. Als die Delegation aus Neuhengstett ankam, hatte Lazzarini bereits einen passenden Stein ausgesucht. Der Gedenkstein wurde Ende Oktober 2001 offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt.

2002

Die Trachtengruppe repräsentiert inzwischen den Verein bei verschiedenen Auftritten in „Nah und Fern“. So nahmen Mitglieder der Trachtengruppe an den Feierlichkeiten zur 50-Jahr-Feier des Landes Baden-Württemberg in Stuttgart, am Gäutrachtentreffen in Empfingen, am Kreismusikfest in Stammheim sowie am Schäferlauf in Wildberg teil. Dies nur als Auszug der Aktivitäten der Trachtengruppe. Im Mai 2002 führte der Heimat- und Geschichtsverein zum ersten Mal eine sogenannte „Markungswanderung“ durch. Diese traditionelle Umrundung der Markung geht auf frühere Kontrollgänge der benachbarten Schultheissen zurück. So wurde der korrekte Grenzverlauf immer wieder regelmässig gemeinsam überprüft. Diese Tradition ließen F. Guillaume und U. Kanzleiter für einen Teil der Bewohner wieder aufleben. Der erste Markungsrundgang am 29. Mai 2002 führte die Teilnehmer von der Ortsmitte über die Flur „Krautgarten“ über das Hörnle wieder zurück. Der großen Nachfrage wegen führte der Verein einen zweiten Rundgang am 8. September 2002 durch. Dieses Mal führte der Weg von der Ortmitte weg, am Ottenbronner „Oberholz“ entlang in Richtung „Esslesbrunnen“ und wieder zurück zur Ortsmitte.

2003

Bereits im Jahr 2002 begannen die Vorbereitungen für den Vortrag von Frau Prof. Dr. Widder von der Universität Tübingen. Dieser Vortrag in der vollbesetzten Festhalle in Neuhengstett am 22.03.2003 befasste sich unter anderem mit der Frage, warum die waldensischen Glaubensflüchtlinge exakt an diesem Siedlungsplatz von Neuhengstett angesiedelt wurden. Der Vortrag war das „Veranstaltungs-Highlight“ im Jahr 2003. Des weiteren konnte ein gelernter Zimmermann und ausgebildeter Bauingenieur als verantwortlicher Bauleiter für das Projekt „Waldenserhaus“ gewonnen werden. Er wird dem Verein in sämtlichen Fragen als Fachmann beratend zur Seite stehen und die freiwilligen Helfer, die im Wesentlichen den Umbau des alten Hauses durchführen, mit seinem Fachwissen unterstützen.

1997 - 2000-2004 bis heute